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passing / station

passing / station ist eine interdisziplinäre Performance aus zeitgenössischem Tanz und Musik, die für ein sich ständig transformierendes und heterogenes Publikum in einer Bahnhofshalle konzipiert wurde. Andrej Stepita und Miriam Budzakova thematisieren in ihrem Tanzduett verschiedene Facetten des Zusammenlebens in einer Welt, die von Diversität und dadurch entstehenden Barrieren und Konflikten geprägt ist. Der Wiener Musiker Hannes Schöggl spielt dazu eigens für die Performance komponierte  Musik für Marimba und Percussion.

Hauptzweck von passing / station ist es, auf die künstlichen Ungleichheiten zwischen Menschen hinzuweisen, die durch verschiedene Faktoren hervorgerufen werden. Dies bedeutet, dass soziale, generationsbedingte, ethnische, ideologische, kulturelle oder religiöse Unterschiede sich direkt auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Art der Kommunikation auswirken. Dies schafft automatisch Vorurteile und Konfliktsituationen. Der gleiche Wert eines jeden Menschen zeigt sich jedoch am deutlichsten in der physischen Form unseres menschlichen Körpers, unseren physiologischen Gesetzen und Bedürfnissen. Diese Aspekte wollen wir mit diesem Tanzduett zum Ausdruck bringen.

Wir haben beschlossen, die Performance für einen Bahnhofsraum zu gestalten, da sich dort Menschen aus verschiedensten Schichten versammeln und somit der größte Kontrast zwischen den betrachtenden Personen entsteht. Wir wollen Personen aus verschiedensten sozialen Gruppen erreichen, die keine regelmäßigen Zuschauer von künstlerischen Darbietungen sind und Menschen mit zeitgenössischer Kunst konfrontieren, der sie in ihrem Alltag nicht begegnen.

Hannes Schöggl – Marimba, Percussion, Komposition

Andrej Štepita – Tanz, Choreographie

Miriam Budzáková – Tanz, Choroegraphie

© Camilla Geißelbrecht, 2021

passing / station

passing / station is an interdisciplinary Performance of contemporary dance and music, which is created for a constantly transforming and diverse audience within a train station. Andrej Stepita and Miriam Budzakova theme in their dance-duet various aspects of living together in a world, shaped by diversity and it’s effected barriers and conflicts. Viennese percussionist and composer Hannes Schöggl is playing his own music for marimba and percussion.

With passing / station we want to adress artificial inequalities between people, that arise due to various factors. It means, that matters of social status, age, ethnics, ideologies, culture or religion directly effect our human relationships and the way we communicate. This automatically creates prejudice and conflict. The same worth of every human shows itself most obviously on the physical form of the human body, our physiological laws and needs. We want to express these aspect in our performance.

We decided to create this performance for a pblic train station, because almost nowhere else people with more diverse identities cross their ways and the biggest contrast between viewers will emerge. We want to reach people from diverse social backgrounds that are non-regular spectators of contemporary art.

Hannes Schöggl – marimba, percussion, composition

Andrej Štepita – dance, choreography

Miriam Budzáková – dance, choroegraphy

© Camilla Geißelbrecht, 2021
  • 25.06.2021 – Bahnhof Wien Meidling
    16:00 – 17:30 – 19:00
  • 26.06.2021 – Wien Westbahnhof
    11:00 – 12:30 – 14:00